Nahwärmeversorgung Ortsmitte Süd PDF Drucken E-Mail

Die im Altbestand beste Möglichkeit zur Versorgung mit regenerativer Wärme ist unbestritten die Wärmebereitstellung über ein entsprechendes Netz. Dies bedeutet, dass nicht mehr jeder Bürger seine eigene Heizung im Haus hat, sondern dass eine gemeinsame Lösung mit den Nachbarn gesucht wird. Mehrere private Betreiber und die Gemeindewerke Glonn (GEWEG) betreiben in Glonn Netze mit insgesamt über 10km Länge. Es werden mittlerweile über 40% der in Glonn benötigten Wärme regenerativ erzeugt und über Nahwärmenetze verteilt.

Die Hauptanstrengungen zum weiteren Netzausbau liegen im Glonner Süden. Nachdem die für einen kostendeckenden Betrieb notwendige Anzahl von unterschriebenen Vorverträgen im ersten Anlauf für das Gesamtgebiet nicht erreicht wurde, konzentrierten sich die Bemühungen von GEWEG und der AEG2020 im Jahr 2012 auf die Erschliessung einzelner Teilgebiete.

  • im Sommer wurde der Bau eines gemeindeeignenen Teilnetzes nördlich des Heizwerkes Schweiger in Angriff genommen und zügig ausgeführt. Mehrere private Anwesen sowie das Vereinsheim des ASV Glonn werden nun von GEWEG mit umweltfreundlicher Wärme versorgt.
  • ebenfalls in diesem Jahr wurde die konkrete Planung für das Gebiet Mattenhofener Siedlung/Reisentalstrasse/Mühlweg/Keltenweg in Angriff genommen. Hier gibt es eine hohe Gebäudedichte und viele alte Ölheizungen, die einen Austausch ökologisch und ökonomisch sinnvoll erscheinen lassen. Mit Recht konnte man erwarten, und einige Planer haben dies bestätigt, dass die notwendige Anschlussdichte für ein rentables Nahwärmenetzt erreicht werden würde. In der Mattenhofener Siedlung wurde diese Erwartung enttäuscht; leider fanden sich dort nicht genügend Anschließer für eine wirtschaftlich tragfähige Lösung.
  • Anders die Situation im Gebiet Mühlweg/Keltenweg. Dort war immer hohes Anschlussinteresse
    gegeben und die Bewohner waren an einer gemeinschaftlichen Lösung sehr interessiert. Von der Wiesmühle als möglicher Standort eines Heizwerks aus ist dieses Gebiet allein jedoch nicht wirtschaftlich erschließbar. So wurde diese Initiative als Folge der negativen Bilanz in der Mattenhofener Siedlung mit betroffen. Wir bedauern, dass die vielen Bürger aus dem Glonner Süden zusammen mit uns derzeit enttäuscht über das bisherige Scheitern einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung sind. Wir vom AEG 2020 wollen die Hoffnung auf ein gutes Ende aber noch keinesfalls aufgeben. Wir suchen Mitstreiter, die Interesse haben, möglicherweis auf Genossenschaftsbasis eine umsetzbare Lösung zu finden.


Downloads:
Ursprünglicher Trassenplan ursprünglich  (3/2010, 3MB)
Infoveranstaltung 8. Januar: Einleitung
Infoveranstaltung 8. Januar: Technischer Überblick
Infoveranstaltung 8. Januar: Mögliches Preismodell
Fragebogen zum Anschlussinteresse
Übersicht betroffene Ortsteile


 

 
  Erster Enturf - mögliche Anschlußgebiete
Aktualisiert ( Donnerstag, den 01. November 2012 um 17:48 Uhr )
 
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